Ausgangssituation

Massiv steigendes Baustellenaufkommen, wachsende Verkehrsleistung und Überlastung der Strecken: Die erhöhte Störanfälligkeit des SPNV in Nordrhein-Westfalen ist für Pendler alltäglich spürbar.

Für die Bahnbranche in NRW ist dies eine der größten Herausforderungen, die es im Programm Fokus Bahn NRW zu lösen gilt. Denn gleichzeitig wächst die Zahl der Bahnen im nordrhein-westfälischen Nahverkehr mit den Betriebsaufnahmen der RRX-Fahrzeuge und der S-Bahn Rhein-Ruhr rapide.

Die steigende Betreibervielfalt stellt ganz neue Anforderungen an die Zusammenarbeit der EVU. Damit sich trotz aller Komplexität die Betriebsqualität und die Situation für die Fahrgäste nicht verschlechtern, rücken sowohl die Koordination der Verkehre als auch die Einrichtung einer einheitlichen Fahrgastinformation stärker ins Blickfeld.

Projektleitung

Portrait von Georg Seifert (VRR)

Georg Seifert

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)

Portrait von Sascha Zuk (Abellio Rail NRW)

Sascha Zuk

Abellio Rail NRW, Teilprojekt Regiezentrale

Portrait von Michel Hergarten (NWL)

Michael Hergarten

Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Teilprojekt Baustellenmanagement

Zielsetzung

SPNV-Regiezentrale schaffen

Um eine unternehmensübergreifende Verkehrssteuerung in NRW zu ermöglichen, soll eine landesweite SPNV-Regiezentrale entwickelt werden. Darunter fällt unter anderem auch die gemeinsame Organisation und Planung von Sonderverkehren.

Fahrgastinformation stärken

Mit dem Aufbau einer einheitlichen Fahrgastinformation soll ein System geschaffen werden, das die zeitgemäße Bereitstellung von aktuellen, vollständigen und konsistenten Informationen der EVU übernimmt.

Baustellen
koordinieren

Um die Mobilität der Fahrgäste auch während benötigter Infrastrukturmaßnahmen gewährleisten zu können, arbeitet Fokus Bahn NRW in dem Teilprojekt Baustellenmanagement an gemeinsamen Ersatzkonzepten und einer unternehmensübergreifenden Fahrgastinformation.

Ein Zahnrad und ein Mann mit Baustellenhelm sind als gezeichnetes Icon zu sehen.

Vorgehen

Die Etablierung der gemeinschaftlich besetzten Leitstelle in Duisburg bildet als zentrales Organ den Grundstein der operativen Zusammenarbeit. Aufbauend auf dieser Basis werden die Prozesse fortlaufend geprüft und kontinuierlich verbessert sowie auf kleinteilige Einheiten des Verkehrs ausgebaut, um den Fahrgästen ein homogenes Bahnsystem anbieten zu können.

Aktuelle Arbeitspakete

  • Einrichtung einer landesweiten Regiezentrale NRW
  • Einheitliche Dispositionsrichtlinien
  • Regeln für Umgang mit wirtschaftlichen Konsequenzen
  • Unternehmensübergreifende Organisation von Ersatzverkehr
  • Ggf. gemeinsamer Planungsstab für Großveranstaltungen
  • Unternehmensübergreifende Baustellenkoordination

Erreichte Meilensteine

  • 04.06.2019

    Auftakt SPNV-Regiezentrale

  • 26.06.2019

    Workshop
    „Stufenmodell“

  • Q3/2019

    Finalisierung Konzept "Vernetzungs-
    initiative"

  • 19.09.2019

    Auftakt-Workshop Teilprojekt "Baustellen-
    management"

Nächste Schritte

  • TBA

    Klärung Ressourcen und Finanzierung zusätzlicher Arbeitsplätze

  • TBA

    Beschlussfassung/
    Beauftragung der Arbeitsplätze ab 2020