Frühzeitig, verständlich und verlässlich informieren

Das Projekt Fokus Fahrgast setzt drei Schwerpunkte für mehr Zusammenarbeit und digitale Echtzeitinformation. Damit schafft es die Voraussetzungen für ein ganzheitliches Angebot im SPNV Nordrhein-Westfalens.

Ob bei längerfristigen Baumaßnahmen oder kurzfristigen Störungsfällen: Kund/innen im NRW-Nahverkehr erwarten verlässliche Fahrgastinformationen sowie Auskünfte zu alternativen Reisemöglichkeiten oder Ersatzverkehren: möglichst in Echtzeit, präzise, konsistent über alle Medien hinweg und unabhängig vom Betreiber. Für die Eisenbahnverkehrsunternehmen bedeutet das allerdings einen hohen Abstimmungsbedarf. In drei Teilprojekten arbeiten die Akteur/innen im Projekt Fokus Fahrgast an konkreten Lösungen.

Projektleitung

Portrait von Georg Seifert, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR

Georg Seifert, Projektleiter

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)

Portrait von Sascha Zuk (Abellio Rail NRW)

Sascha Zuk, Co-Projektleiter

Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH

Teilprojekte

SPNV-Regiezentrale NRW
Mitarbeiter in der Duisburger Leitstelle

Unternehmensübergreifende Disposition

Die SPNV-Regiezentrale NRW mit Sitz in Duisburg bildet seit Dezember 2018 die Basis der operativen Zusammenarbeit der Disponent/innen unterschiedlicher Eisenbahnverkehrsunternehmen und schafft vertragliche und organisatorische Voraussetzungen für eine gemeinsame, unternehmensübergreifende Koordination von Verkehrsleistungen.

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zuginfo.nrw
Digitale Fahgastinformation mit Lautsprecher an einem Bahnhof

Kundeninformationen in Echtzeit

Die zentrale, digitale Plattform zuginfo.nrw bietet SPNV-Kund/innen einen individuellen, bedarfsgerechten Service mit liniengenauen Auskünften und aktuellen Ereigniszusatz-, Formations- und Qualitätsinformationen. Die einheitliche Datenbasis sorgt dafür, dass die Fahrgastinformationen auf allen Kanälen identisch sind.

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Ersatzverkehre mit Bussen
Eine junge Frau mit medizinischer Maske steht an einer Bushaltestelle. in der Hand hält sie ein Handy.

Mobilität bei Baumaßnahmen und Störungen

Schienenersatz- und Busnotverkehre sollen zukünftig besser mit dem Angebot auf der Schiene verknüpft werden: durch eine erkennbare Wegeleitung in Bahnhöfen und Stationen sowie durch die Einbindung in die Betriebsleitsysteme. Damit soll eine durchgehende Kundeninformation bei Baumaßnahmen und Störungen gewährleistet werden.

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