Engagement zahlt sich aus: Verkehrsminister Wüst bedankt sich bei Mentoren

Sichere Perspektiven und Karrierewege: Für viele Migrant/innen bietet der Beruf als Lokführer/in die Chance, in Deutschland eine berufliche Zukunft aufzubauen. Um diesen Weg für möglichst viele Menschen Realität werden zu lassen, hat Fokus Bahn NRW gemeinsam mit der Stiftung Bildung und Handwerk ein Pat/innen- und Mentor/innenprogramm ins Leben gerufen. Mit Erfolg: Alle 13 Teilnehmer des ersten Pilotkurses für Migranten haben die theoretische Prüfung bestanden. Verkehrsminister Hendrik Wüst bedankt sich per Videobotschaft für das enorme Engagement.

Gemeinsam Großes schaffen

Bereits im Sommer 2020 begrüßte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst die 13 angehenden Lokführer aus sieben Nationen. Nun, nach fast einem Jahr und einer Zeit des intensiven Lernens, zahlen sich Fleiß und Motivation aus. Trotz Pandemie konnte durch innovative E-Learning-Angebote und unternehmensübergreifendes Engagement einer Gruppe von aktiven Lokführern die theoretische Ausbildung fortgesetzt und positiv abgeschlossen werden. Der persönliche Einsatz und die Unterstützung der Mentoren hat sich gelohnt!

„Es ist keine Selbstverständlichkeit, neben dem eigenen herausfordernden Alltag als Lokführer den neuen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, betont Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Es ist toll zu sehen, dass diese Initiative wächst und weitere Lokführerinnen und Lokführer als Mentoren gewinnt – über Unternehmensgrenzen hinweg!“

Grußwort des Ministers

Indem Migrant/innen bei ihrem Quereinstieg unterstützt werden, eröffnen sich den Arbeitssuchenden und der Bahnbranche neue Perspektiven. Emin Liebscher war selber Lokführer und begleitet die angehenden Lokführer/innen während der Ausbildung. Er ist sich sicher: „Ich finde es richtig und wichtig, dass die Bahnen in NRW gemeinsam an diesem Punkt anknüpfen, so neue Chancen für Migranten schaffen und damit gleichzeitig dem Lokführermangel entgegentreten.“