Ausgangssituation

Die Herausforderungen zur Verbesserung der Personalsituation bedürfen einer Anpassung und Ergänzung der vertraglichen Regelungen. Ziel ist es dabei, den Eisenbahnunternehmen Anreize und Rahmenbedingungen zu geben, die zukünftig einen Triebfahrzeugführermangel oder Probleme in anderen Berufsgruppen verhindern.  

Neue Antworten in der Gestaltung der Vertrags- und Beschäftigungsbedingungen im NRW-SPNV-Markt sind gefragt. Diskutiert wird ein breites Spektrum von Themen der Vertragsgestaltung: von Modellen zur Bereitstellung unternehmenseigener oder unternehmensübergreifender TF-Reserven bis zur Risikoverteilung z. B. bei netzbedingten Ausfällen.

Projektleitung

Portrait von Heiko Sedlaczek (NVR)

Heiko Sedlaczek

Nahverkehr Rheinland (NVR)

Zielsetzung

Verkehrsvertrags-
regularien entwickeln

Um den aktuellen Herausforderungen wie dem Personalmangel zukünftig entgegenzuwirken, sollen adäquate, vergaberechtlich belastbare Regularien entwickelt und in den Verkehrsverträgen verankert werden.

Vorgehen

Bei der Umsetzung der Maßnahmen im Projekt „Fokus Verkehrsverträge“ steht der Erfahrungsaustausch der Aufgabenträger mit den EVU an vorderster Stelle. Damit auch der rechtliche Rahmen gegeben ist, erfolgt juristische Unterstützung durch einen Fachmann.

Aktuelle Arbeitspakete

  • Erarbeitung erster Textentwürfe und juristische Prüfung
  • Erarbeitung EVU-übergreifender Lösungen zur Verbesserung des Berufsbildes Triebfahrzeugführer
  • Aufbau eines Bausteinekonzepts Rückkoppelung an EVU und AT

Erreichte Meilensteine

  • Q2/19

    Benchmark
    abgeschlossen

  • 26.06.2019

    Workshop #1

  • 02.09.2019

    Workshop #2

  • 02.10.2019

    Beschluss zur Entwicklung eines Branchentickets

Nächste Schritte

  • April 2020

    Aufbau und Abstimmung diverser Bausteine für qualitative und personalbezogene Vertragsinhalte

  • TBA

    Einbeziehung der EVU zum Thema mögliche neue Vertragsinhalte

  • TBA

    sichere Berufsperspektiven
    in der Branche
    kommunikativ
    vermarkten